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Ramon Roselly sucht auf „Alles was du suchst“ die großen Gefühle im kleinen Glück

Ramon Roselly veröffentlicht mit „Alles was du suchst“ sein fünftes Studioalbum. Die 13 Titel führen von sommerlicher Verliebtheit über nächtliche Begegnungen bis zu der Frage, was im Leben wirklich zählt. Zwischen Popschlager, Disco-Anklängen und ruhigeren Momenten zieht sich ein Gedanke durch das Album: Nähe lässt sich nicht durch große Versprechen ersetzen…

Der Sommer ist gerade vorbei, doch Ramon Roselly möchte ihn noch nicht gehen lassen. Sein neues Album „Alles was du suchst“, das am 25. September 2026 bei TELAMO/BMG erschienen ist, beginnt mit „Küss mich“ und einer ungeduldigen Bitte um Nähe. Schon der Auftakt setzt damit den Ton für viele der folgenden Lieder: Roselly erzählt von Menschen, die sich begegnen, sich ineinander verlieben oder versuchen, einen gemeinsamen Augenblick festzuhalten.

Auf „Liebe ohne Plan“ bringt ein neues Gefühl sämtliche Vorhaben durcheinander. Der Titelsong „Alles was du suchst“ rückt anschließend das Versprechen in den Mittelpunkt, füreinander da zu sein. Damit zeigt sich bereits, dass die 13 Stücke unterschiedliche Situationen aufgreifen, aber immer wieder um dieselbe Frage kreisen: Was braucht ein Mensch, um sich bei jemandem zu Hause zu fühlen?

 

Vom Sommerabend zum Nachtgeflüster

Die Albumankündigung beschreibt eine breite musikalische Palette. Für „Küss mich“ nennt sie einen leichtfüßigen, von Filmromantik inspirierten Auftakt; bei „Liebe ohne Plan“ verweist sie auf Basslinien und Streicher. „Nachtgeflüster“ führt die Geschichte näher an den Moment heran, in dem aus vorsichtigem Interesse Vertrautheit wird. Mit „Lass den Sommer in dein Leben“ richtet Roselly den Blick noch einmal auf die warme Jahreszeit und ihre ausgelassene Stimmung.

Solche Titel knüpfen an seine Stärke an, Gefühle in leicht zugängliche Geschichten zu fassen. Das Album belässt es jedoch nicht durchgehend bei Verliebtheit und Sommerbildern. Stücke wie „Wie weit“ und „Es ist nie zu spät“ greifen laut Pressetext auch Unsicherheit, Veränderung und die Möglichkeit eines neuen Anfangs auf.

 

„Ein Tisch ein Bett“ fragt, was wirklich zählt

Einen besonders persönlichen Akzent setzt „Ein Tisch ein Bett“. Schon der Titel reduziert das gemeinsame Leben auf wenige Dinge. Die dazugehörige Idee ist größer: Nähe und Zusammenhalt können wichtiger sein als Besitz oder äußere Zeichen von Erfolg.

Roselly selbst formuliert seine Prioritäten im Pressetext deutlich: „Was zählt, sind ganz klar die Liebe, die Familie, die Gesundheit.“ Dieser Satz gibt dem Album einen zweiten Schwerpunkt neben seinen romantischen Liedern. Hinter der Suche nach einem anderen Menschen steht auch die Suche nach einem Leben, das sich richtig anfühlt.

Für Roselly ist dabei die Melodie entscheidend. „Große Melodien und überhaupt das Melodische, das ist mir einfach absolut wichtig“, sagt er über seinen musikalischen Ansatz. An „Alles was du suchst“ waren überwiegend sein langjähriger Produzent Jeo sowie das Songwriting-Team Christina Schwaß und Matthias Hass beteiligt. Auch André Franke, Joachim Horn-Bernges und Sebastian Treu wirkten laut Albumankündigung an der Entstehung mit.

Ein Album mit vielen Antworten auf eine Frage

Nach dem beschwingten Beginn führt die Titelfolge unter anderem über „Zaubertrick“, „Nicht genug“ und „Ecke Sterne rote Lippen“ bis zum abschließenden „Wann werden wir uns wiedersehen“. Schon diese Stationen zeigen, wie viele Formen Sehnsucht annehmen kann: als erster Kuss, als Wunsch nach mehr Nähe, als Erinnerung oder als Hoffnung auf ein Wiedersehen.

„Alles was du suchst“ bündelt diese Geschichten unter einem Titel, der wie eine Frage und ein Versprechen zugleich wirkt. Die Antwort fällt nicht in jedem Lied gleich aus. Manchmal liegt sie in einem aufregenden Augenblick. Manchmal sind es Familie, Gesundheit und ein gemeinsamer Alltag, der kaum mehr braucht als einen Tisch und ein Bett.

„Alles was du suchst“ ist seit dem 25. September 2026 bei TELAMO/BMG erhältlich.

Bild von Andreas Breitkopf

Andreas Breitkopf

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