Ein verregneter Samstagabend. Die Wohnung ist still, das Herz ein wenig schwer. „Samstag Abend und zuhaus allein / I frag mi wia lang muss de no so sein“ – mit diesen Zeilen beginnt eine Geschichte, wie sie viele kennen. Einsamkeit im digitalen Zeitalter, die Suche nach Nähe zwischen Bildschirmlicht und leiser Hoffnung.
Mit ihrer neuen Single „Wo bist du?“ erzählen Klaus Danner und Petra Manuela genau davon: vom Mut, sich trotz Frust durch Dating-Profile zu klicken – und von dem einen Moment, in dem plötzlich alles anders wird. Im Pressetext heißt es treffend, die besten Geschichten schreibe das Leben selbst . Und genau dieses Lebensgefühl transportiert das bayerische Popschlager-Duett von der ersten Sekunde an.
Zwischen Klicks und Knistern
„Sag wo bist du… I hoff es gibt di irgendwo“ – der Refrain ist eingängig, sehnsuchtsvoll und sofort mitsingbar. Er verbindet zwei Perspektiven: die des Mannes, der beinahe aufgeben will, und die der Frau, die hinter einem Profilbild mehr entdeckt als nur einen flüchtigen Kontakt.
Musikalisch trifft warme Mundart auf einen Sound mit deutlichem 80er-Jahre-Flair . Leichte Synth-Elemente, eine melodische Klarheit und dieser typische Popschlager-Groove lassen Erinnerungen an große Radiomomente wach werden. Kein Wunder: Als Klaus Danner das Demo hörte, fühlte er sich an vertraute Klänge seiner Jugend erinnert – „irgendwie nach Münchner Freiheit“, wie es im Pressetext anklingt .
Dass Petra Manuela – die sonst mit Stefan Zauner, dem ehemaligen Sänger der Münchener Freiheit, auftritt – hier zur Duettpartnerin wurde, wirkt wie eine musikalische Fügung. Ihre Stimme bringt eine warme, authentische Note ein – und man hört ihr die Freude an, auch einmal in ihrer bayerischen Muttersprache zu singen .
Ein Duett mit Herz und Mut
Besonders charmant ist das Wechselspiel der Perspektiven: „Wer net wagt der ned gewinnt“ – dieser Satz ist mehr als nur eine Textzeile. Er ist das emotionale Leitmotiv des Songs.
„Wo bist du?“ ist kein lauter Partyschlager, sondern ein gefühlvoller Popschlager über Sehnsucht, Mut und das Vertrauen darauf, dass irgendwo zwischen Millionen Menschen genau der eine wartet. Das Knistern entsteht nicht nur zwischen zwei Figuren im Song – sondern auch zwischen den Stimmen der beiden Interpreten.
Mit eingängigem Refrain, ehrlicher Mundart und einem Hauch Nostalgie liefern Klaus Danner und Petra Manuela ein Duett, das ins Ohr geht und im Herzen bleibt. Ein Lied für alle, die schon einmal gedacht haben: *Irgendwo muasst du ja sein – und genau wia i allein.*






