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DJ-Bemusterung oder doch die Fans? Was hilft Dir mehr als Künstler?

Du hast einen neuen Song aufgenommen und stehst kurz vor der Veröffentlichtung? Vielleicht ist er auch vor kurzem schon veröffentlicht worden und hat aber noch nicht den richtigen Schub bekommen. Plötzlich gibt es viele Fragen, die Dir durch den Kopf schießen und Du überlegt, woran es liegen könnte und was Du noch für die Promotion tun kannst.

Da fällt Dir doch tatsächlich spontan ein, dass Du ja die DJ-Bemusterung komplett vergessen oder nur aufgeschoben hast. Daran muss es liegen, die DJs haben den Song noch nicht, und er wird deshalb nirgends gespielt. Also schnell diesen, jenen und welchen Bemusterungspool befeuert Was kostet die Welt? Aber man muss ja investieren, wenn man erfolgreich sein will.

So in etwas passiert es jede Woche aufs Neue – gerade im Schlager – und am Ende kommt dann doch wieder die Ernüchterung: An den DJs hat es wohl doch nicht gelegen. Tja! Aber mal ehrlich: Hast Du denn bei der ganzen Planung Deiner Promotion auch mal an die wichtigsten Mulitplikatoren gedacht? Diejenigen, die Deinen Song wirklich erfolgreich machen können? Ja, ich meine die Fans und die Hörer und diejenigen, die noch nicht wissen, dass sie morgen Deinen Track auch in einer Playlist hören.

Diese Menschen sind doch soviel wichtiger, als die DJs eines Bemusterungspools. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass man Songs aus unserem Label, die wirklich sehr gut ausproduziert wurden, kritisiert hat, weil es an der Produktion selbst Mängel gäbe. Also da richten DJs, die 1x im Monat auf einer Hochzeit auflegen oder 2x im Monat einen Gig auf einer Veranstaltung haben oder auch in einer Discothek / einem Tanzlokal über einen fertig ausproduzierten Song? Unabhängig davon, wer ihn produziert hat. Nicht, ob er für die Zielgruppe der DJs geeigenet ist, sondern teilweise, was man an der Produktion noch besser machen könne.

WTF?! Warum sind sie dann DJs und nicht hochbezahlte und ausgebuchte Produzenten, die einen Hit nach dem anderen raushauen und vor Anfragen nicht in den Schlaf kommen. Alles, weil die eigenen Produktionen so penibel geil perfekt sind, dass es rein garnichts mehr zu verbessern gibt? Die Antwort ist: Weil sie eben als DJ arbeiten. Passend dazu fällt mir folgender Spruch vom bekannten Ententest ein:

Wenn ich einen Vogel sehe, der wie eine Ente geht und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt, nenne ich diesen Vogel eine Ente.

Du willst doch Geld verdienen mit Musik

Was zählt denn am Ende wirklich? Es sind doch die Zahlen, die Streamingplattformen wie Spotify und Amazon Music zurückgeben und Dir gleichzeitig dafür auch ein bisschen Geld mitschicken. Wäre es da nicht hoch-ratsam, diese Kanäle zu befeuern? Kanäle, die von Fans gehört werden und Kanäle, die auch neue Fans produzieren.

Klar braucht es MPN als Bemusterungstool, wenn Dein Track auch im Radio gespielt werden soll. Ich will das alles auch garnicht schlecht reden. Man sollte in der heutigen Zeit, die sich jeden Tag verändert, aber auch die Entwicklungen beobachten und sich selbst anpassen.

Was Du jetzt tun kannst!

Konzentriere Dich auf Streaming und weniger auf die DJs, die jeden Tag mit sehr viel Schrottmusik zugeballert werden und viele dieser Titel nichtmal auf den schlechtesten Hochzeiten spielen würden. Oder nur als abschreckendes Beispiel.

Sieh zu, dass Du Deinen Spotify-Kanal organisch hochpusht. Spotify ist nunmal Platzhirsch und Marktführer. Nutze das! Dafür musst Du nichtmal Geld in die Hand nehmen, denn Du hast mindestens ein Social Media Account irgendwo. Bei Facebook, Instagram, TikTok oder sonst wo. Poste, poste, poste.

Lass Dir auch nicht von irgendwelchen Gurus erzählen, dass Du erstmal Deine Zielgruppe finden musst. Mach einfach und Du wirst schnell Deinen eigenen Weg und Deine Strategie sehen. Gleichzeitig erkennst Du, was funktioniert und was nicht. Mit diesen kleinen Erfolgsschritten steigen auch Deine Streamingzahlen.

Was kann Hitbarometer tun?

Unser Hitbarometer setzt ausschließlich auf die Kennzahlen von Fans und Hörern. Wir werden zu keiner Zeit eine DJ-Bemusterung anbieten, weil uns das einfach nicht überzeugt. Und außerdem gibt es davon schon genug Plattformen.

Wir werden in Kürze auch eigene Hitbarometer Charts anbieten. Jedoch ohne Voting-Möglichkeit. Die Reihenfolge der Platzierungen wird durch einem zu uns passenden Algorithmus berechnet. Völlig authentisch und nachvollziehbar. Wenn Du das dann erkannt hast, macht´s Spass. Glaub mir!

Wir können Dir helfen, Deine News zu streuen. Das tun wir über Track-Promotions auf unserer Webseite, als auch durch Sponsored Posts und Song-Rezensionen. Sprich uns dafür gerne an und kontaktiere uns hier ➤ Kontaktformular

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Marc Wegerhoff

Meine ersten Schritte in der deutschsprachigen Musik machte ich vor über 35 Jahren. Rückblickend mittlerweile auf Tätigkeiten als DJ, Moderator, Redakteur und Szene-Insider. Meine Reise durch die musikalische Landschaft Deutschlands ist geprägt von leidenschaftlichen Entdeckungen und einem unermüdlichen Interesse an den Geschichten hinter den Melodien. Mein Gehirn ist ein ultrakreatives Labyrinth aus lyrischen Verknotungen und sprudelnden Ideen. Punkt.
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