Foto: Album-Cover

Händmade: Das neue Album von Oesch’s die Dritten

Melanie Oesch und ihre Familienband „Oesch’s die Dritten“ melden sich mit ihrem neuen Album „Handmade“ zurück, das im Januar erscheint. Das Album steht für handgemachte, lebendige Volksmusik und gibt den Fans Einblicke in die Philosophie der Band.

Der Titel „Handmade“ wird bewusst mit „ä“ geschrieben – ein Verweis auf die schweizerdeutsche Sprache und Kultur. Melanie erklärt: „Wir machen seit 28 Jahren handgemachte Volksmusik, die direkt auf der Bühne entsteht. Es war Zeit, diese Philosophie auf einem Album zu feiern.“

Zum ersten Mal haben alle Bandmitglieder eigene Songs beigesteuert, darunter ein Beitrag von Melanies Mutter, die das Klavierspielen wiederentdeckt hat. Dieses Instrument bereichert den Sound der Band, ohne die traditionellen Elemente der Volksmusik zu verdrängen. „Wir wollen authentisch bleiben und unsere eigenen Geschichten erzählen“, sagt Melanie.

Musikalisch zeigt sich das Album vielseitig. Neben traditionellen Klängen gibt es moderne Rhythmen, neue Grooves und einen Mix aus Mundart, Deutsch, Französisch und Englisch. „Auch ein Country-Song ist wieder dabei“, verrät Melanie. Diese Mischung spiegelt die experimentierfreudige Seite der Band wider, die sich seit Jahren stetig weiterentwickelt.

Melanie selbst entdeckte ihre Leidenschaft für das Jodeln schon mit vier Jahren. Sie beschreibt es als Verbindung zu ihren Wurzeln und gleichzeitig als universelle Sprache, die Menschen weltweit begeistert. „Jodeln ist traditionell, aber auch unglaublich frei und experimentierfreudig“, so Melanie.

2025 geht die Band erstmals auf Solo-Tour durch Deutschland. „Das ist unser Dank an die Fans, die uns über die Jahre begleitet haben“, sagt Melanie. Die Tour verspricht emotionale Konzerte und intime Momente, bei denen die Band ihre handgemachte Musik hautnah erlebbar macht.

 

Wir von Hitbarometer sagen herzlichen Dank an Melanie Oesch für das angenehme Interview und wünschen für das neue Album alles Gute…

Bild von Andreas Breitkopf

Andreas Breitkopf

Zum Profil von...
Melanie Oesch
Das könnte dich auch interessieren
Warum Eva Luginger mit „Heimliche Tränen“ vielen aus der Seele spricht
Wenn aus Nostalgie plötzlich Gegenwart wird: Warum Andreas Zaron mit ‚Wir sind Disco‘ mehr als nur einen Tanzsong liefert
Wenn aus Freundschaft plötzlich mehr werden könnte: Daniel Sommer erzählt von einem Moment, den viele kennen
Warum Monika Martin nach 30 Jahren noch immer neue Wege geht
Warum Fantasy diesmal nicht vom Verlieben, sondern vom Bleiben erzählen
Wenn aus einer Idee eine Tradition wird: Warum die Eva Luginger Schlagernacht längst mehr als nur ein Konzert ist
Mauritio Paladora - The Feeling Of The Coast
Anzeige