„Zeig der Welt nicht dein Herz“: Eine filmische Hommage an Vielfalt und Musik

Mit ihrem neuen Album Here & There: Echos der Sehnsucht verbindet die Wiener Sängerin Ethel Merhaut musikalische Klassiker der 1920er- und 1930er-Jahre mit einer zeitgenössischen Perspektive. Zur Feier der Veröffentlichung entstand der Kurzfilm Zeig der Welt nicht dein Herz, der unter der Regie von Beate Thalberg in der legendären Eden Bar in Wien gedreht wurde.

Der Film interpretiert ein Werk des Textdichters Bruno Balz neu, der aufgrund seiner Homosexualität von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. Die filmische Umsetzung ehrt Offenheit, Gleichberechtigung und Toleranz – eine Botschaft, die heute aktueller denn je ist.

 

Eine Geschichte von Verletzlichkeit und Zusammenhalt

Im Zentrum des Films steht ein junger Mann, gespielt von Tilman Tuppy, der nach einem Angriff Zuflucht in der Eden Bar sucht. Dort trifft er auf eine vielfältige, queere Gemeinschaft, die ihn mit offenen Armen empfängt. Ethel Merhaut verkörpert in der Geschichte die Sängerin des Lokals, die mit ihrer Musik Trost und Hoffnung spendet.

Neben ihr brilliert ein hochkarätiges Ensemble: Elena Wolff, Katharina Strasser, Nick Reimann, Robert Ritter, Claudia Kottal, Anna Kramer, Teresa Vogl, Til Schindler, Rebecca Horner und Lilli Winderlich bringen die facettenreiche Welt der Eden Bar zum Leben. Am Ende des Films tanzen alle gemeinsam – ein starkes Sinnbild für Akzeptanz und das Überwinden gesellschaftlicher Grenzen.

 

Premiere und Album-Release

Der Kurzfilm feierte seine Premiere zeitgleich mit der Veröffentlichung von Here & There: Echos der Sehnsucht Mitte Februar diesen Jahres. Im Rahmen des Events  präsentierte Ethel Merhaut ihr Album im Wiener Jazz-Club Porgy & Bess mit einem besonderen Release-Konzert. Fans konnten sich über ein künstlerisches Gesamterlebnis freuen, das sowohl musikalisch als auch visuell berührte.

 

Ethel Merhaut: Eine Künstlerin zwischen Nostalgie und Moderne

Ethel Merhaut ist eine Wiener Sängerin und Performerin, die für ihre Neuinterpretationen klassischer Musik bekannt ist. Mit Charme und Eleganz bringt sie Lieder vergangener Jahrzehnte in die Gegenwart und verleiht ihnen eine frische, lebendige Note. Ihr Stil vereint Humor, Melancholie und ein spielerisches Augenzwinkern, das die Grenzen zwischen Tradition und Moderne aufhebt.

Mit Here & There: Echos der Sehnsucht lädt Ethel Merhaut ihr Publikum erneut auf eine musikalische Zeitreise ein – diesmal begleitet von einem beeindruckenden Kurzfilm, der die Kraft von Musik, Gemeinschaft und Akzeptanz eindrucksvoll in Szene setzt.

Bild von Andreas Breitkopf

Andreas Breitkopf

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Ethel Merhaut
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